1/27 – WELT RETTEN

20.04.16Eigentlich sollte und wollte ich einen Jubiläums-Post schreiben. Es sind diesen Monat genau 2 Jahre, dass ich meinen Blog und mein zweites Leben begonnen habe.

Ja ,so fühlt es sich tatsächlich an: wie ein neues Leben. Die Sicht auf die alltäglichen Dinge trübt oder klärt sich, je nachdem.

Der Blick auf Gewohnheiten ist einerseits mit einer Angst vor dem Unbekannten, dem Unsichtbaren verbunden. Das Augen öffnen ist schmerzhaft. Hinschauen tut weh. Wegschauen ist leicht. Ignorieren geht nicht mehr. Das eigene Handeln reflektieren und anpassen ist die einzige mögliche Konsequenz.

Andererseits ist vegane Ernährung vergleichbar mit dem Erlernen einer neuen Sprache, die Spass macht: Die Wortschatzerweiterung ist immens. Seit 2 Jahren entdecke ich praktisch wöchentlich neue Leckereien und Genuss, der nicht selten Suchtpotenzial birgt. So zum Beispiel die neue Kokoseis-Kollektion in der MIGROS: Feinster Genuss und das ohne Kuhmilch 😉

Von Abnehmen kann keine Rede sein. Muss ich ja auch nicht. Ich fühl mich wohl in meiner Haut und lass den Tieren ihre.

27 tolle Nahrungsmittel, die ohne Tierleid hergestellt wurden und erst noch umweltschonender sind als tierische Produkte, könnte ich natürlich locker aufzählen.

Hab jetzt aber grad nicht so viel Zeit, um all die Bilder dazu zu copypasten. Also fang ich mal an mit einem der 27 Gründe, die Carl Jakob Haupt und David Kurt Karl Roth nennen. Die Beiden sind Deutschlands frechste Modeblogger – http://dandydiary.de/ und Veganer. „Aus reinen Trendgründen“, so ihr Scherz. Stimmt nicht ganz. Im Beitrag in der „Welt am Sonntag“ vom 17.April 2016 lassen sie so richtig die Sau raus.

Ich beginne mit ihrem Grund Nr.3:

WELT RETTEN  – Die Welt zu retten war nie einfacher. Man muss nicht mal was tun, sondern einfach nur etwas lassen: Tiere zu essen. Das hilft gegen die globale Wasserknappheit, spart CO2, nervt multinationale Mega-Unternehmen und die Pharma-Industrie, stärkt lokale Ökonomien. Weltrettung durch Unterlassung: easy!

Das hat Hagen Rether, einer der tollsten deutschen Komiker, in seinem Programm so formuliert:

Ja, ich gehöre auch zu denen, die überzeugt sind, dass unser Handeln Spuren hinterlässt. Mehr als den leidigen ökologischen Fussabdruck, den wir mit viel zu grossen Schuhen hinterlassen. Ich will nicht aufgeben. Lieber rette ich die Welt, so lange ich noch kann. Pestalozzi hätte noch ein Apfelbäumchen gepflanzt am Tag vor seinem Tod. Ich würde vielleicht an dem betreffenden Tag noch einen Strassenhund adoptieren. Und mit ihm eine wunderschöne Wanderung machen wie heute mit meiner Spanierin CARA im Osterglocken-Meer in Les Prés d’Orvin.

 

 

 

 

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