Leben oder Tod nach Ostern

Was war nochmal der Sinn des Osterfestes?

Das Leiden und der Tod wird überwunden: wir feiern das Leben! Das Ei als Symbol der Fruchtbarkeit, der Hase als fortpflanzungsfreudige Kreatur, das Küken, das aus dem Ei schlüpft: eine Verwandlung wie die Auferstehung.

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Foto: Freeimages.com / Iwan Beijes

Das Lamm als Osterbraten ist übrigens keine historisch oder gar durch die Bibel belegte Tradition. Es ist ganz einfach so, dass im Frühling viele Jungtiere geboren werden und dann überzählig sind, um nicht zu sagen überflüssig.

Die Hühner, die unsere vielen bunten Ostereier gelegt haben, werden zu Tausenden auch kurz nach Ostern geschlachtet, da sie mit eineinhalb Jahren das Alter erreicht haben, wo sie nicht mehr so viele Eier legen, dass es rentiert.

Von den Millionen männlichen Küken, die geschreddert und vergast werden, berichtet aktuell auch die ANNABELLE:

http://www.annabelle.ch/leben/gesellschaft/küken-schreddern-vergasen-42144

Na dann: viele, viele bunte Eier und frohe Ostern!

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Das Opfer

Gemäss COOP sind Lämmer und Kälber die Lieblinge der Kunden.

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Aus einer Tradition in der Antike, bei der reine und unschuldige Lebewesen geopfert wurden, um die Götter milde zu stimmen, entwickelte sich ein sinnloses Pseudo-Brauchtum in der heutigen Zeit, bei dem von empathielos genusssüchtigen Menschen gedankenlos Unmengen von Fleisch verzehrt werden, das nun zudem zu Ostern den ökologisch fragwürdigen weiten Weg von down under zu uns macht, damit die Nachfrage der COOP-Kunden gedeckt werden kann.

Bei COOP gibt es die heiss begehrten Oster-Knaller: Lammnierstück aus Neuseeland oder Australien, 100g für 3.30 statt 5.50.

 

 

Töten der Erstgeborenen für alle!

Ich wäre dafür, jedem Bauer das Erstgeborene zu entziehen… Eventuell würde der eine oder andere dann kapieren, was er anrichtet…

Halt! Eigentlich müsste allen Milchprodukte-Konsumenten das Erstgeborene entzogen werden… denn: ohne Nachfrage kein Angebot…

Aber klar, die Bilder im Film sind aus Australien. In der Schweiz ist sicher alles ganz anders…

Ja, und wenn ich hier wieder mal meine Wut über die Ohnmacht rauslasse, bin ich so was von extrem und krass und überhaupt, was würde denn mit all den Tieren geschehen, wenn alle Menschen vegan würden? Genau, die Masttiere würden gar nicht mehr geboren werden, was ihnen das ganze Leid ihres traurigen und meist kurzen Lebens ersparen würde und die Landwirtschaft könnte sich in eine andere Richtung entwickeln und zum Beispiel vermehrt wieder alte Getreidesorten anbauen. Ach ja, und ich missioniere, denn vegan leben ist eine Religion, und der Mensch hat schon immer Fleisch gegessen, so wie er eine Zeit lang auch immer Sklaven gehalten oder Hexen verbrannt hat, und vegan lebende Menschen werden irgendwann krank. Ich kenne zwar diese Krankheit nicht, aber egal, Fleischesser haben auch mal Herzprobleme und hohen Blutdruck, und das ist völlig normal. Veganer und vor allem Veganerinnen werden auch immer grad so aggressiv, zum Beispiel, wenn eine Fleischesserin ihren Rohschinken neben meinen veganen Oliven-Gugelhopf legt und sagt: „Ich hoffe, das macht dem Gugelhopf jetzt nichts“ und ich dann antworte „nein, ich glaub nicht, der Schinken lebt ja nicht mehr“ oder mich dumm stelle und frage: „Wie meinst du das jetzt?“ Ja, das ist wirklich total aggressiv. Ich darf sicher niemandem sagen, was er nicht mehr essen darf, wo kämen wir denn da hin, und was esse ICH denn überhaupt noch? Antwort: Na ALLES, was nicht von Tieren kommt, und das ist der grösste Teil der auf der Erde vorhandenen Nahrungsmittel! Und was soll’s: wenn Mitgefühl für nicht menschliche Tiere und ein Bewusstsein für schonenden Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen eine Religion ist, dann bin ich gerne deren Anhängerin.

Schön, dass ich in meinem Freundeskreis und auch im beruflichen Umfeld  langsam, aber sicher immer mehr mitfühlenden Menschen begegne, die vegan wenigstens mal ausprobieren. DANKE! Das macht Mut und gibt Hoffnung 🙂

Vegan zu leben ist SO EINFACH… wenn man denn will 😉

WO EIN WILLE IST, IST EIN WEG. WO KEIN WILLE IST, IST EINE AUSREDE.