6/27 warum vegan?

Weil kein Tier freiwillig in den Schlachthof geht!

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Rund 10 Personen waren nötig, um das Tier in eine umzäunte Wiese zu treiben.            ©Kapo BL

http://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/baselbiet/rind-fluechtet-aus-schlachthaus-und-wird-erschossen-130347358

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Von Menschen und Kälbern

Wieder mal kurz schockiert: 15’000 trächtige Kühe werden allein in der Schweiz jedes Jahr geschlachtet und das Kalb erstickt unbemerkt im Mutterleib.
Wie gross wäre die Empörung, wenn dies mit Hunden und Katzen geschehen würde?

Der ganze Bericht in „20Minuten“:
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Das-Kalb-erstickt-langsam-im-Mutterleib-15326759

Gelesen und dann im STARBUCKS einen Latte Macchiato bestellt… ??

Dazu kann ich nur sagen: Liebe Menschen, Ihr braucht diese Milchprodukte von den Kühen gar nicht… sind auch nicht gesund und das ist wissenschaftlich erwiesen! Warum haben so viele Menschen Laktoseintoleranz???? Ja, warum? Weil die Kuhmilch für die Kuhbabys ist und sonst für niemand! Lasst euch von der Milchindustrie nicht weiter etwas vormachen: Kalbfleisch ist ein Nebenprodukt der Milchindustrie. Kälber sterben, weil Menschen ihre Milch trinken!
Es gibt viele feine und gesunde Pflanzenmilch-Sorten und es lohnt sich, ein wenig Zeit zu investieren, um rauszufinden, welche einem persönlich am besten schmeckt.
Bei mir sind es momentan diese: Vanille-Sojamilch von ALNATURA und Kalzium-Sojamilch von der MIGROS.
Zum Beispiel gerade bei STARBUCKS gibt es den Latte auch mit Sojamilch und einem ebenbürtigen Schaum obendrauf!

Gibt es auch in grossen und ausgesuchten MIGROS-Filialen

Gibt es auch in grossen und ausgesuchten MIGROS-Filialen


Eigentlich ist es ganz einfach... oder bist du ein Kalb?

Eigentlich ist es ganz einfach… oder bist du ein Kalb?

Hast du noch Fleisch auf dem Teller oder isst du schon Tiere?

Der Schweizer Nationalliga A-Eishockey-Profi Andreas Hänni erklärt, warum er keine Tiere isst. Ohne Sentimentalitäten, mit aktuellen Bildern aus der Schweiz und umliegenden Ländern, aus denen wir Fleisch importieren.
Der Film hat mich sehr berührt und ich möchte Andreas Hänni meinen Dank für seinen Einsatz und seinen Mut aussprechen, die Dinge beim Namen zu nennen!

Nach dem Sichten dieses Films ist es mir nun ein Anliegen, wieder einmal ausführlich meine Gedanken zum Thema Fleisch essen auszudrücken.
Schweine sind nachweislich intelligenter als Hunde. Ich habe selber 2 Hunde, mit denen ich lebe und weiss, wie sie ihre Freude, Angst, Schmerz und Aufregung zeigen. Wenn ich mir vorstelle, dass der Grossteil der Schweine ein armseliges Leben im dunklen Stall verbringen, gequält, vergessen und lieblos entsorgt werden, nur weil sie das falsche Geschlecht haben oder ein paar Gramm zu leicht sind für die Mast, werde ich unendlich traurig und wütend.

Was mich persönlich betrifft, habe ich bereits als 8-Jährige erfahren, woher das Fleisch auf dem Teller kommt: von meinem Kinderzimmer aus habe ich jeweils am Montag Morgen die Schweine schreien gehört, wenn sie vom Bauern angeliefert wurden – ich wohnte direkt neben dem Schlachthof. Wenn ich um halb acht zur Schule ging, hingen die Schweine schon halbiert an den Haken an der Schiene…
Warum heisst es eigentlich „Fleisch“ auf dem Teller und nicht „Tier“? Beim Fisch heisst es doch auch einfach Fisch, beim Gemüse Gemüse usw.
Warum nennen wir es nicht beim Namen?
Wenn ich ein Kind frage, was es essen möchte und ihm ein Kaninchen und einen Apfel auf dem Teller zur Auswahl gebe, wird es sich für den Apfel entscheiden. Warum? Weil es die natürliche Empathie noch nicht verloren hat, die uns Erwachsenen abhanden gekommen ist, die wir so sehr von der Natur entfremdet sind.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen das Fleisch essen, auch wenn ich für mich selber definitiv schon vor über 30 Jahren damit abgeschlossen habe und nie wieder Fleisch essen werde.

Es ist aber einfach nicht wahr, dass der Grossteil der Tiere, die für den Schlachthof bestimmt sind, vorher ein gutes Leben hatten. Immer wieder wird von Fleisch-Verteidigern behauptet, dass solche Bilder wie im gezeigten Film die grossen und schlimmen Ausnahmen seien.
Das Gegenteil ist leider immer noch der Fall. Schweine, die sich in der CO2-Vergasung überschlagen, die Wände hochgehen und rasend werden, sind keine Ausnahme, sondern die Regel bei dieser Tötungsmethode.
Die Vorzeige-Halter und Musterhöfe, die es wirklich vorbildlich und möglichst tierfreundlich machen, sind leider in der Minderheit. Warum? Es ist zu teuer!

Es darf doch aber nicht sein, dass der Tod durch Schlachten für ein Tier eine Erlösung von einem qualvollen Leben ist.
Ein Tier hat eine Würde und diese muss der Mensch respektieren. Sonst verliert er selber seine Würde! Die Gesamtmenschheit ist im Begriff, diese Würde abzugeben…