Tausche: 6 Kirschbäume und 1 Blumenwiese gegen 700 Schweine

Die maximal erlaubte Grösse eines Schweinemastbetriebs in der Schweiz wird mit diesem Neubau erreicht: von den bereits vorhandenen 800 wird der Bestand erhöht auf 1500 Tiere. Lebewesen, die mindestens so klug sind wie Hunde, auf ihren Namen hören und Freundschaften schliessen. Hier geht es jedoch klar um möglichst effiziente und rasche Umwandlung von fühlenden Wesen in Fleischstücke: Die von extern angelieferten Ferkel nehmen in den rund 100 Tagen in der Tierfabrik pro Tag rund 1kg zu, bis sie das Schlachtgewicht von 110kg erreicht haben.

Unglaublich, aber wahr: „Als ökologische Ausgleichsmassnahme werden (…) sechs Kirschbäume gepflanzt und eine Blumenwiese angesät.“

Das Ganze ist Naturafarm-konform und so kann das Fleisch an COOP und diejenigen verkauft werden, die oft und  gerne sagen: „Ich kaufe nur vom Metzger oder Bio, wenn ich weiss, die Tiere hatten es gut…“

Wie gut sie es haben, kann gerne hier nachgelesen werden:

https://www.coop.ch/content/dam/naturafarm/standards/rl_cnf_porc_d.pdf

Der Bericht zur neuen Tierfabrik in der Aargauer Zeitung ist hier:

https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/wyna-suhre/fuer-2-millionen-franken-entsteht-hier-eine-moderne-tierfabrik-fuer-700-schweine-131826504D1B390DB-879F-4223-884E-CE39739A8420

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