25-27/27 warum vegan?

weiblich-veganMeine Serie „27 Gründe vegan zu leben“ geht zu Ende, und zwar grad zackig mit den letzten 3 Gründen auf einen Streich:

25. Weil ich eine Frau bin! … Tja, darüber könnt Ihr jetzt gerne mal nachdenken, was das mit vegan leben zu tun hat…

26. Weil die Welt nicht mit Worten besser wird: TUN ist wie WOLLEN, nur krasser!

27. Weil das Töten keine Lösung ist: Solange es Schlachthöfe gibt, wird es Schlachtfelder geben. (Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi)  https://www.aphorismen.de/zitat/15574

So, und wer jetzt immer noch skeptisch ist und findet, vegan ist zu EXTREM und überhaupt, das ist ja sowieso eine RELIGION und die Veganer sind eh alle NICHT GANZ 100, denen kann ich voll zustimmen, denn:

Meine neue Beitrags-Serie heisst 99 vegan love bites. Da werde ich zeigen, dass vegan leben wirklich EXTREM lecker und unterdessen auch ziemlich einfach ist, dass RELIGION etwas ganz anderes bedeutet als die meisten meinen und dass ich gerne nicht ganz 100 bin und mich voller Lebensfreude, Lust und Neugier auf ein phantastisches 2017 mit mindestens 99 veganen Leckereien freue!

Und ja, ich stehe dazu:

Bildergebnis für proud to be vegan

 

 

24/27 – warum vegan? Ausgerechnet an Weihnachten? Da erst recht: VEGAN HIGH TEA, Halleluja!

Ich war heute Gastgeberin eines veganen Koch-Treffens. Die Berner Tierrechts-Organisation TIF http://www.tier-im-fokus.ch  organisiert diese Treffen seit etwa einem Jahr regelmässig: zusammen kochen und essen, gute Gespräche, Rezepte austauschen… Ich hatte das Thema HIGH TEA gewählt. Nachdem ich selber nicht genau wusste, was eigentlich der Unterschied zwischen Afternoon Tea und High Tea ist, hab ich jetzt rausgefunden: Während für die Upper Class die Zeit zwischen dem Mittagessen und Abendessen gefüllt werden musste, da sie sonst nicht so viel zu tun hatte, wurde zum Zeitvertreib der Afternoon Tea eingeführt. Die Arbeiterklasse, die am Nachmittag sehr wohl etwas zu tun hatte, hat dann daraus den High TEA gemacht, der gleichzeitig das Abendessen darstellte und daher auch etwas später stattfand. ☕️🍴

http://www.afternoontea.co.uk/information/what-is-high-tea/

Auf mehrfachen Wunsch der Teilnehmenden poste ich hier nun schon mal das Rezept für den No-Egg-Nog. Die erste Flasche war dann leer, als die letzten Gäste gingen. Ich hab also gleich nochmal nachgemacht, denn eigentlich trinke ich diesen samtenen Likör traditionellerweise an Sylvester. Früher hab ich da 4 Eier rein gehauen, und heute weiss ich nicht wirklich wozu die eigentlich gut waren… Der No-Egg-Nog schmeckt himmlisch, auch ohne Hühnereier und Kuhmilch… 💓🐮🐓 Jetzt ist die zweite Flasche im Kühlschrank parat und hier folgt das absolut einfache Rezept:

1/2 Tasse Zucker mit 1 Tasse Sojarahm steif schlagen

1 1/2 Tassen Soja-Vanillemilch – gibt nicht nur einen feinen Vanille-Geschmack, sondern auch die hellgelbe Farbe passend zum „Eierlikör“ 😉-, 1/2 Tasse Brandy, 1 1/2 Tassen Whisky, 1/2 Tasse Zucker, etwas gemahlene Muskatnuss: alles dazu geben und mit dem Schwingbesen umrühren

alles in eine Flasche giessen, Deckel drauf, gut schütteln, ab in den Kühlschrank

vor dem Servieren jeweils gut schütteln!

etwas Muskatnuss drauf streuen, CHEERS!

Meine Hündin CARA hat übrigens wie viele andere Tiere panische Angst vor der Knallerei an Sylvester und zittert bei jedem Böller wie Espenlaub, die Arme. Ich kann tun was ich will, sie beruhigt sich nicht. Jetzt ist sie schon 13 und ich habe letztes Jahr beschlossen, Ihr ein Beruhigungsmittel zu geben, damit sie diesen Stress nicht durchmachen muss. Bei meinem ersten Hund GEORGE war das jeweils etwas einfacher: der hat einfach aus der Schüssel den Bodenrest Egg-Nog ausgeleckt und war danach total entspannt… 🍸😋🐶😊

23/27 warum vegan? Weil ich nicht bewusstlos sein will!

Manchmal passieren an einem einzigen Wochenende ganz viele wunderbare Dinge. Und diese Dinge hätte ich nicht erlebt, wenn ich nicht vegan leben würde – jedenfalls nicht bewusst.

Buddha soll mal gefragt worden sein, ob er Gott oder Mensch sei. Er antwortete: Weder noch. Ich bin bloss ein Erwachter und Ihr anderen schlaft alle noch.

Ich will jetzt nicht überheblich sein und behaupten, alle nicht vegan lebenden Menschen schlafen noch. Zweifellos ist das Bewusstsein bei Fleischessern anders als bei Menschen, die bewusst keine aus Tieren gewonnene Nahrung essen. Was ist eigentlich das Gegenteil von bewusst? Vielleicht bewusstlos?! – Bewusstlos an allem vorbei leben, das will ich definitiv nicht! Ich will die Energie des Lebens, die Freude an allem Schönen, die Lust, Neues zu entdecken und die Begeisterung fürs Essen ganz bewusst auskosten und nicht zufällig, beiläufig und unbewusst meinen Magen füllen.

Ich lebe seit gut zweieinhalb Jahren vegan. Nein, am Anfang war es nicht einfach und ich wusste selber noch gar nicht, ob ich das auch wirklich kann. Vegan kochen und backen ist wie eine Sprache lernen: zuerst ist alles neu und fremd und du hast keine Ahnung, wo du anfangen sollst. Du kennst ein paar Wörter und Phrasen, aber es fehlen dir ganz viele wichtige Begriffe, um etwas Vernünftiges zu formulieren. Dann entdeckst du Wörter, von denen du noch nie gehört hast oder gemeint hast, sie seien unaussprechlich.

Mit der Zeit kannst du zwar Sätze bauen, aber sie sind nicht wirklich gut. Mit Neugier, Geduld und Motivation erweiterst du deinen Wortschatz und wirst mutig, erfinderisch und redest auch mal einfach drauf los. Denn du weisst ja genau, warum du diese Sprache lernen willst. Und auch alle, die dich wahlweise ungläubig oder bemitleidend fragen, warum du das machst, denn sie könnten das nie, wissen zweifellos unterdessen, dass veganes Leben gut ist für deine Gesundheit, die Umwelt und die Tiere.

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Und ja: jedes Schnitzel oder jede Schinkenscheibe weniger auf dem Teller ist ein zufriedenes Schweinelächeln!

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Du fragst natürlich auch andere, die diese Sprache lernen oder sie schon länger sprechen, wie sie es machen. Und du merkst erfreut, dass es mehr sind als du geglaubt hast, die Erfahrung haben mit veganen Rezepten. Nach gut einem Jahr kannst du ganze Geschichten erzählen und einige finden deine Geschichten jetzt schon ziemlich gut.

Und plötzlich ist es so, dass andere von dir wissen wollen, wie du es machst, dass es gelingt. Denn sie können es fast nicht glauben, dass eine Geschichte in dieser fremdem Sprache so spannend, wunderbar, entspannt und unkompliziert sein kann. Und natürlich gewaltfrei!

1. Spannend ist es zweifellos, da ich wirklich jede Woche etwas Neues entdecke und ausprobiere, sei es im Verkaufssortiment oder beim Rezepte testen.
2. Wunderbar ist das Gefühl, wenn ich Komplimente bekomme, z.B. für meine Lebkuchen-Muffins, und das Erstaunen darüber, dass diese wirklich ohne Eier und Butter so lecker schmecken können 😋 (Das Rezept folgt im nächsten Beitrag 😉

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3. Entspannt ist das Einkaufen im Supermarkt: ich brauche nur noch etwa 1/3 der Zeit, um alles zu finden, was auf meiner Liste steht. Nein, ganz und gar nicht, weil die Auswahl kleiner geworden wäre. Im Gegenteil! Ich habe so viele neue Produkte entdeckt, an denen ich früher mit dem Einkaufswagen einfach vorbei gerauscht bin, weil ich nicht wusste, wie vielseitig, lecker und einfach sie zu verarbeiten sind. Kühlregale mit tierischen Produkten links liegen zu lassen ist eine echte Vereinfachung des Einkaufens.

4.Unkompliziert: Ja, auch in der veganen Küche gibt es genauso viele schnelle Rezepte wie in anderen Kochrichtungen. Ich entscheide mich selber, ob ich in 15 Minuten eine Ingwer-Karotten-Suppe oder in 1 Stunde einen Linsenbraten zubereite.
5. Gewaltfrei? OK, dass beim Fleisch nur noch die Verpackung aufgeschlitzt werden muss und nicht die Kehle des Tiers, ist jedem Fleischesser an sich klar. Wird halt einfach verdrängt. Logisch, sonst könnte man das tote Tierteil nicht mehr mit gutem Gewissen essen. Heute weiss jede/r, wie es bei Mastbetrieben zu und her geht und was im Schlachthof abgeht, ist auch nicht totstreicheln.

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Dass für Milchprodukte auch Tiere sterben, war mir selber auch lange nicht klar. Obwohl auch da die Zusammenhänge logisch sind. Logischer geht’s fast nicht mehr: Mutter hat Baby = Mutter gibt Milch. Mutter hat kein Baby = Mutter gibt keine Milch. Kürzlich fragte mich eine Kollegin, ob ich Kuhmilch nicht vertrage, weil sie neben mir stand und sah, dass ich mir Mandelmilch in den Kaffee goss. Meine Antwort: Ich hab kein Problem mit Kuhmilch. Aber die Kälber haben ein Problem, wenn ich ihre Milch trinke.

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Bist du ein Kalb? Ist deine Mutter eine Kuh?

Ich bin gerne vegan. Für mich ist es kein Verzicht, sondern ein Glücksgefühl und grosser Gewinn.

Über die wunderbaren Dinge, die mir im Verlauf der vergangenen Woche passiert sind, schreibe ich im nächsten Beitrag…

Warum vegan? 22/27 – weil ich kein Brett vor dem Kopf habe!

Eigentlich wollte ich im Dezember über meinen wunderbaren Gewürz-Adventskalender schreiben und auch sonst nur über Erfreuliches und Schönes…

Doch da bin ich vor einigen Tagen auf diesen Text aufmerksam gemacht worden, der ein typisches Winterthema kurz und bündig abhakt. Der Stil-Experte und Ratgeber der renommierten Schweizer Tageszeitung NZZ Jeroen Van Rooijen hat eine Rückblende auf die Modehypes des ausklingenden Jahres verfasst und sich mit 2 von den 10 aus seiner Sicht no-go-Stillosigkeiten mitten in mein veganes Herz geschrieben.

http://bellevue.nzz.ch/mode-beauty/friedhof-der-modetrends-10-fashion-hypes-die-wir-2017-vergessen-muessen-ld.131403

Im Beitrag „Friedhof der Modetrends“ schreibt er unter Punkt 2 einfach und prägnant, warum ein Echt-Pelzbesatz an der Kapuze einfach nicht geht:

Pelzkapuzen – wer heute noch immer mit einem dieser 08/15-Parkas mit Echtpelz-Rand herumläuft, hat nicht nur ein unnütz getötetes Tier im Nacken, sondern ein Brett vor dem Kopf. Es sollte inzwischen jedem klar sein, dass diese Art von Pelzbesatz von mangelnder Bildung und nicht von Wohlstand berichtet. Wenn so etwas sein muss, dann wenigstens aus Kunstpelz.

Dass Van Rooijen in Punkt 6 über die Stillosigkeit der UGG-Boots wettert, finde ich auch ziemlich amüsant und erfreulich. Was die Schafe erleiden müssen, die das Fell für den Füsse wärmenden Modetrend liefern, wissen nur die Wenigsten. Und die Meisten wollen es gar nicht wissen.

Zu wissen, dass Schafe für Lammfell sterben (und dies nicht als Abfallprodukt der Fleischindustrie) und die meisten auch für Wolle leiden müssen, ist wohl die Voraussetzung, vielleicht überhaupt etwas an den eigenen Gewohnheiten ändern zu wollen.

https://www.peta.de/lammfell#.WEg8h7SVChB (Achtung, hier geht’s nicht zum Schäfchen zählen – die Bilder können zum Teil verstörend wirken!)

Nicht wenige glauben, dass für UGG- und andere Boots mit Lammfell nur die Wolle der Tiere verarbeitet wird. Wie der Name schon sagt, wird beim Lammfell wie bei Leder die Haarschicht mitsamt der Tierhaut verarbeitet. Das Tier muss also getötet werden. Und selbst wenn es „nur“ um Wolle geht, ist dies noch längst keine Sicherheit, dass keine Tiere gequält wurden. Der grosse Weltmarktanteil der Wolle kommt aus Australien, Neuseeland und anderen Ländern, in denen Schafzucht im grossen Stil betrieben wird. Dort geht es etwa so zu und her:

http://www.focus.de/panorama/videos/australische-scherer-blutige-wolle-schock-ueber-brutalen-umgang-mit-schafen_id_3988941.html

Ich sag jetzt nicht, alle sollen auf alles aus Wolle verzichten. Sich nur schon zu überlegen, wo man was kauft und sich bewusst zu machen, wie viel man wirklich braucht, macht einen Unterschied in die richtige Richtung.

Gut, ich habe selber ein Paar „Vegetarian Shoes“, die dem australischen Schaffell-Original nachempfunden sind und ich muss zugenen, ich liebe diese Boots! Sie sind bequem und halten meine Füsse WIRKLICH warm! Vielleicht sehe ich ja darin auch ein wenig wie ein Bauerntrampel aus, aber wenigstens ein veganer Trampel! img_0767

Und nun verspreche ich, dass ich dieses Jahr nichts mehr zu Pelz und Fell schreiben werde – Ehrenwort! Das Nächste, was ich möchte, ist mit einfachen und leckeren Rezepten zu zeigen, dass veganes Kochen und Backen auch Anfängern und Neu- oder Teilzeit-Veganerinnen gelingt.

 

 

 

21/27 warum vegan – Was kannst du denn dann noch essen?

WAS KANNST DU DENN DANN NOCH ESSEN?

Diese typische Frage von fassungslosen Fleischessern ist unterdessen ziemlich lächerlich geworden, um nicht zu sagen, überflüssig.

Natürlich gibt es immer noch viele, auch unter meinen Bekannten, die total erstaunt sind, wenn ich Tirami-su, Schokoladen-Mousse, Apfelwähe, Cake, Waffeln, Pancakes, Burger, Kekse, Pizza, Spagetti Volognese und gefühlte 1000 andere Sachen ganz selbstverständlich vegan auftische.

Was mich interessieren würde: wissen sie es wirklich nicht, dass es so viele Möglichkeiten, Zutaten und Kombinationen gibt, dass auch ich als Veganerin ein viel zu kurzes Leben habe, um alle Rezepte auszuprobieren?

Ich halte eher für wahrscheinlich, dass die meisten ganz schlicht und ergreifend zu faul und zu bequem sind, um sich überhaupt darüber Gedanken zu machen, dass auch sie ihre Ernährungsgewohnheiten ändern könnten, wenn sie denn wollten. Denn, wenn sie es KÖNNTEN, wird die Erklärung „ich finde das toll, dass du das machst – aber ich KÖNNTE das nicht“ als Selbstschutz-Lüge enttarnt. Es müsste ganz einfach heissen: „Ich WILL das nicht!“

Das werde ich in Zukunft anmerken. Denn die Haltung „Ich will mich nicht ändern“ bedeutet für mich in diesem Kontext auch „Es ist mir egal, woher mein Essen kommt und ob es mal gelebt oder gelitten hat“.

Ihr seht hier nur ein paar wenige Fotos von meiner bunten Auswahl – ich freue mich, wenn der Eine oder die Andere sich inspiriert fühlen, auch mal was Neues auszuprobieren.

Gute vegane Rezept-Blogs gibt es ja viele… falls Ihr aber genau etwas der hier abgebildeten Sachen nachmachen wollt, meldet euch einfach unter chcornelia@gmail.com oder schreibt einen Kommentar 😊

20/27 warum vegan? Weil ich mich wohl fühle in MEINER Haut!

Jetzt sind sie wieder unterwegs. Jedes Jahr, wenn’s kälter wird. Und jetzt muss die Wut bei mir wieder raus. Wie jedes Jahr.

Jedes Jahr kommt die grenzenlose Wut in mir hoch, wenn Menschen, die ich sonst eigentlich noch freundlich und relativ intelligent finde, dieser absolut unnötigen Perversion verfallen und sich dadurch in meinen Augen menschlich und intelligenzmässig total disqualifizieren.

Ja, das sind harte Worte. Aber es ist für mich der Inbegriff von Ignoranz, Verrohung und Gleichgültigkeit, wenn man trotz mittlerweile flächendeckender Information zu diesem Thema immer noch Pelz trägt. Wozu genau, wird mir auf immer unverständlich bleiben. Der „oh, wie schön kuschelig-willhaben“-Effekt blendet beim Kauf der Leichenteile offenbar jegliche Empathie und Vernunft aus.

1. Vernunft: Arbeitsbedingungen, Umweltbelastung – Die Leder- und Pelzindustrie ist enorm umweltbelastend. In der Schweiz oder in Deutschland ist der Abbau von Chemikalien streng geregelt. In den Ländern, aus denen die Masse von Leder und Pelzen kommt, gibt es kaum oder keine Regulierung. Die Gerbstoffe gelangen ungefiltert ins Grundwasser. Arbeiter/innen (oft auch Kinder) stehen mit nackten Füssen in der giftigen Brühe.

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/gift-leder-pelz-100.html

https://m.youtube.com/watch?v=pNqJSTU-juk

Und nein: entgegen weit verbreiteter Meinung ist Leder- und vor allem Pelzgewinnung keine Nebenindustrie der Fleischindustrie, sondern ein eigenes unabhängiges Milliarden-Geschäft, in dem jährlich Millionen Tiere (davon geschätzte 2-3 Millionen Hunde und Katzen) meist in absolut unwürdigen Bedingungen ein kurzes trostloses Leben führen, um dann auf brutalste Art getötet zu werden.

Die Unterscheidung von Echt- und Kunstpelz wird immer schwieriger. So schwierig, dass echter Pelz aus China sogar als Kunstpelz verkauft wird! Auch in der Schweiz:

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Echter-Pelz-wird-als-Kunstpelz-verkauft-24782610

Der Echtpelz kann durch die oben beschriebenen Bedingungen so billig produziert werden, dass man gar nicht glauben will, dass er echt ist.

Wer es wirklich wissen will, ob es sich um die Haut eines toten Tieres handelt, kann es aber ganz einfach rausfinden:

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2. Empathie: Nebst der Freiheitsberaubung und meist unwürdiger, artwidriger Haltung millionenfach brutalste Tötung der Tiere, nicht selten lebend gehäutet… 😢

Bilder sagen auch hier mehr als 1000 Worte!

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Und wem das noch nicht reicht, kann sich diese Doku antun:

WARNUNG: Verstörende Bilder!! 😡

https://m.youtube.com/watch?v=c3Y_Z1Kl06A

Und trotzdem weiss ich auch diesen Winter noch immer nicht, wie ich meine Pelz tragenden Kolleginnen auf konstruktive Art auf dieses Thema ansprechen könnte…

Ja, ich tu mich da etwas schwer damit. Als Veganerin bekam ich schon bei der Frage, ob man wenn schon Kuhmilch, nicht wenigstens BIO-Milch in den Lehrer-Kühlschrank stellen könnte, zu hören: „Das kann dir doch egal sein, du trinkst sie ja eh nicht!“ Tja, das sitzt.

Jedes Mal, wenn ich die Kolleginnen mit den Tierhäuten am Hals sehe, steigt die Wut in mir hoch. Aber ich habe es bis jetzt nicht geschafft, sie darauf anzusprechen. Wenn ich dann noch mit einer von ihnen zusammen die Pausenaufsicht mache, wird’s echt schwierig für mich, freundlich h zu bleiben…

Ich bin wirklich offen und sehr dankbar für Vorschläge, wie ich das mit den Pelzkrägen angehen könnte!

Für meinen Teil fühle ich mich wohl in meiner eigenen Haut!

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Warum vegan? 18/27: Du arme Sau!

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Kein Mensch möchte ein Schwein sein. Eine arme Sau schon gar nicht. Wir beschimpfen und bemitleiden mit der armen Sau Menschen, die Schlimmes tun oder aushalten. Wie ist es möglich, dass wir dabei die Namensgeberinnen als empfindsame Leidträger einfach ignorieren, millionenfach einsperren, sie zu Gebärmaschinen degradieren, ihre Jungen töten und essen???

Wöchentlich erreichen uns Meldungen über schreckliche Zustände in der Schweinemast. Ganz aktuell sogar in Ställen oberster Bauern-Chefs.

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2016/Massive-Tierschutzv-Problem-bei-Bauern-Chefs,tierschutz248.html

Klar, wer weiter Tiere essen will, will dies nicht sehen. Dafür gibt es sogar einen Fachbegriff: Kognitive Dissonanz. Die, die sich das genau angeschaut haben, wissen warum sie schon lange kein Fleisch mehr essen wollen.

http://www.zeit.de/kultur/2015-09/massentierhaltung-tierschutz-10nach8

Schweine sind klüger als ein 3-jähriges Kind und als Hunde.

Schweine hören auf ihren Namen.

Schweine können Videospiele mit dem Joystick spielen.

Schweine träumen ähnlich wie Menschen und lieben es, beim Schlafen zu kuscheln.

Hast du das gewusst?

Für mich mehr als genug Gründe, diese wunderbaren Tiere nicht zu essen. Sie sind soziale, empfindungsfähige Individuen. Wie du und ich. Und sie wollen keine arme Sau sein!

Noch mehr spannende Infos gibt es hier:

http://www.petazwei.de/11-fakten-ueber-schweine

Und wer den armen Säuen endlich auch ein Innenleben zugesteht, kommt um dieses wertvolle Buch fast nicht herum: Peter Wohlleben (nomen est omen 😉 hat ein Buch über „Das Seelenleben der Tiere“ geschrieben. Kein Kitsch, sondern das Ergebnis seriöser Forschung und langer Beobachtung.

http://www.zeit.de/2016/28/das-seelenleben-der-tiere-peter-wohlleben

17/27 warum vegan? Ich könnte nicht ohne Fleisch leben.

Bitte hier keine Kommentare um eines kleinen Genitiv-Fehlers wegen…

Es stimmt mich traurig, dass weltweit jedes Jahr 70 Milliarden (!) Tierseelen der Sonne, des Lichts und dem grössten Anteil der Zeitspanne ihres Lebens beraubt werden. Wofür? Für Menschen, die sagen: „Ich könnte nicht ohne Fleisch leben.“

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warum vegan? 16/27

image💓🐮Ich nenne sie DIE HEILIGE JOHANNA DER SCHLACHTHÖFE:
Das ist Johanna.
Johanna, die am 05.07. im Schlachthof Kaiserslautern in der Tötungsbox stand.
Johanna, die den Tod roch und hörte.
Johanna, die um ihr Leben rannte und 4 Wochen lang in unwegsamem Waldgebiet sich und ihr ungeborenes Kälbchen vor dem sicheren Tod bewahrte.
Johanna, die ein ungeborenes Kalb in sich trug, welches qualvoll 20 Minuten lang erstickt wäre, wenn ihre Mutter getötet worden wäre.
Johanna, die Gefühle hat. Und nur, weil viele Menschen ihre Sprache nicht verstehen, minderwertig ist.
Johanna wurde vom Tierschutzverein Rüsselheim e.V. gerettet.
Johanna ist nun stolze Kuh-Mutter und darf ihr Kalb auf Lebenszeit behalten.
Johanna steht stellvertretend für Millionen anderer sog. Nutztiere. Weil Menschen Tierprodukte essen und trinken wollen.
Ich will das nicht unterstützen. Darum lebe ich vegan.

 

Warum nur?

15/27 warum vegan? Weil es mir das Herz bricht!

Avatar von glucosebrainyglucosebrainy

Herzschmerz

Was mich am meisten stört, ist in erster Linie nicht, dass ein großer Teil der Menschheit dazu erzogen worden ist Tiere und tierische Produkte zu verspeisen.

Was mich am meisten stört, ist, dass kaum jemand sich ernsthaft auseinandersetzen will mit dem tatsächlich in der großen Mehrheit vorhandenden Leid der Nutztiere, obwohl es sich dabei um keine Ausnahmen handelt sondern um die Regel.

Was mich am meisten stört, ist, dass kaum jemand hören oder sehen will, wie sein Essen entsteht.

Was mich am meisten stört, ist, dass selbst wenn Menschen oberflächlich empfänglich zu sein scheinen für diese Problematik, viele nicht die geringsten Konsequenzen ziehen wollen.

Was mich am meisten stört, dass sie nicht einmal versuchen herauszufinden, ob/wo artgerechte Haltung realisiert wird.

Was mich am meisten stört, ist diese gigantische Ignoranz und Bequemlichkeit, die ich nicht verstehen kann, die zum Himmel schreit, die anderswo, bei anderer Thematik, auch als unerhört wahrgenommen werden…

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