Was wäre wenn… ??

Ja, wo kämen wir hin, wenn das alle machen würden?

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Kollektiver Selbstmord

Mein Vater sagte früher in Situationen, die er etwas dekadent fand: „Vornehm geht die Welt zu Grunde.“ Ich spürte bereits als Kind die Ironie darin, konnte jedoch nicht erahnen, dass das bekannte deutsche Zitat tatsächlich und real erlebbar werden würde.

Alle paar Monate passiert es. Heute ist es wieder soweit. Ich habe Null Verständnis für die Fleischesser und Ignoranten mit ihrem „Ich kauf nur BIO“ – Blabla…

Hallo Menschen, ja Ihr alle, und auch du: Wenn du schon keine Empathie für die 70 Milliarden getöteten Tiere pro Jahr für Fleisch aufbringen kannst – ja, du hast richtig gelesen: das Zehnfache der Weltbevölkerung – dann sei dir wenigstens mit deinem Egoismus selber so viel wert, dich nicht am kollektiven Selbstmord zu beteiligen.

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Den ganzen Artikel mit Interview mit Hans Joachim Schellnhuber, der seit 25 Jahren‼️ vor den Folgen des Klimawandels warnt, gibt’s hier:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/hans-joachim-schellnhuber-der-klimawandel-ist-der-einschlag-eines-asteroiden-1.3979674

Ja, auch du kannst von heute auf morgen beschliessen, kein Fleisch mehr zu essen. Du willst halt einfach nicht. Weil‘s doch so gut schmeckt. Und als Veganer kannst du eh fast nichts mehr essen… echt jetzt? Ist dir schon mal aufgefallen, dass die Icons unter „Essen und Trinken“ auf der Tastatur zu 95% vegan sind oder sein können?

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Trotz dieser erschlagenden Mehrheit an pflanzenbasierter Nahrung kannst du weiterhin die Realität ignorieren und nach dem Motto wenn-schon-denn-schon-und-ich-lass-mir-nicht-vorschreiben-Blabla überheblich vornehm dem kollektiven Suizid entgegen streben.

Bei unserem Team-Mittagessen, das wir als Gemeinschaftsbuffet durchführten, kam ganz selbstverständlich die Bemerkung „OK, dann bringe ich DAS (!) Fleisch“, nachdem bereits Pastasalat, Karottensalat, Griechischer Salat, kalte Suppe, Brot und Dessert genannt worden waren. Beim Familienanlass vergangene Woche gab‘s am Buffet die anderen 5% der Tastatur-Bildchen und ein paar geschnittene rohe Gemüsestäbchen. Auf Nachfrage hin bekam ich einen grünen Blattsalat. Geil.

Nein, ich fühle mich als Veganerin nicht überlegen. Aber aufgewacht. Und ich hab Null Bock auf Kollektiv-Suizid.

 

 

 

 

Du sollst töten!

 

Isst du Fleisch? In der Metzgerei einkaufen ist einfach. Vakuumverpackte, unkenntlich gemachte Tierteile im Supermarkt noch einfacher. Aber was passiert mit dir, wenn du deinen Hasenbraten, das Pouletflügeli oder gar das Rindsfilet selber mit dem Bolzenschuss tötest?

Fotos: Blick am Abend

Die Redakteurin Silvia Tschui hatte den Mut, es auszuprobieren. Auf den Fotos fühlt sie sich sichtlich unwohl. Beim Todesschuss weinte sie. Warum tut sie sich das an? Hier ihr Bericht: einnehmend und herzzerreissend geschrieben. Einige wünschen ihr den Tod. Was wiegt mehr: die zweifellos ambivalente Selbsterfahrung oder die Absicht, anderen die Augen zu öffnen?

https://www.blickamabend.ch/news/unsere-redaktorin-hat-getoetet-sogar-veganer-haben-mir-gratuliert-id7237897.html

Warum nur?

15/27 warum vegan? Weil es mir das Herz bricht!

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Herzschmerz

Was mich am meisten stört, ist in erster Linie nicht, dass ein großer Teil der Menschheit dazu erzogen worden ist Tiere und tierische Produkte zu verspeisen.

Was mich am meisten stört, ist, dass kaum jemand sich ernsthaft auseinandersetzen will mit dem tatsächlich in der großen Mehrheit vorhandenden Leid der Nutztiere, obwohl es sich dabei um keine Ausnahmen handelt sondern um die Regel.

Was mich am meisten stört, ist, dass kaum jemand hören oder sehen will, wie sein Essen entsteht.

Was mich am meisten stört, ist, dass selbst wenn Menschen oberflächlich empfänglich zu sein scheinen für diese Problematik, viele nicht die geringsten Konsequenzen ziehen wollen.

Was mich am meisten stört, dass sie nicht einmal versuchen herauszufinden, ob/wo artgerechte Haltung realisiert wird.

Was mich am meisten stört, ist diese gigantische Ignoranz und Bequemlichkeit, die ich nicht verstehen kann, die zum Himmel schreit, die anderswo, bei anderer Thematik, auch als unerhört wahrgenommen werden…

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Der Vorhof der Hölle…

…ist auf Erden. Die Hölle aber ist leer, denn alle Teufel sind unter den Menschen.  Menschen sind gierig nach Geld und Macht, geizig, egoistisch, ohne Mitgefühl.

Darum müssen Tiere leiden. Unerträglich. „Weil es halt schmeckt“.

Lebend-Exporte werden von der EU subventioniert. Das Tierschutzgesetz wird dabei SYSTEMATISCH IGNORIERT – tagelang ohne Wasser, nicht abgeladen, nicht versorgt, unterwegs auf bis zu über 4000km, auf den Kadavern der Artgenossen stehend… um am Reiseziel, noch knapp „lebend“, definitiv die Kehle durchgeschnitten zu bekommen… einige kommen als Halal-Fleisch zurück in die Ursprungsländer, um von den dortigen Gästen als ihrer Kultur entsprechende Mahlzeit gegessen zu werden.

http://www.nzz.ch/panorama/das-leiden-der-tiere-im-niemandsland-1.18698165

Wer zur Legitimierung des eigenen Fleischkonsums immer noch meint, nicht menschliche Tiere merken nicht, was im Schlachthof mit ihnen passiert, und gleichzeitig den Mut hat, sich anzuschauen, wie ein Rind sich mit aller Kraft dagegen wehrt, auf die Schlachtbank geführt zu werden, darf sich dies anschauen… (Das Töten wird nicht gezeigt und die Schlachthof-Mitarbeiter im Film haben einen einigermassen ruhigen Umgang mit dem Tier. Es wird sogar noch gestreichelt, bevor ihm die Kehle durchgeschnitten wird…)

Warum vegan? Darum:

Ja, schon wieder dieses Thema. Sorry. Manchmal weiß auch ich fast nicht mehr, was ich dazu noch sagen soll. Es wurde alles schon gesagt. Wer es wissen will, weiß warum vegan und nicht „nur“ vegetarisch…
Seit ein paar Tagen höre ich das Schreien des Kalbs nach seiner Mutter. Mein Arbeitsweg führt mich täglich am Rand des Hofs vorbei, in dessen Stall nebst anderen Kühen die Mutter des schreienden Kalbs steht. Sie steht, soweit ich es mitbekomme, vom Morgen bis am Abend im Stall. Tag für Tag. Woche für Woche. Monat für Monat. Vielleicht auch Jahr für Jahr. Die Milch, die ihrem Kind gehört, wird ihr genommen. Das Kalb wurde ihr auch genommen. Kurz nach der Geburt.

Das Kalb ist nun isoliert in Einzelhaft, kann seine Mutter wohl hören und riechen, aber weder sehen noch spüren. Da würde ich auch schreien. Tu ich innerlich auch.
Ich sehe, wie der Bauer am Kalb vorbei in den Stall geht zum Melken. Milch für Käse, Jogurt, Quark, Butter. Weil es halt so gut schmeckt. Wenn das Kalb bei der Mutter bleibt, gibt sie nur so viel Milch, wie das Kalb braucht. Und das ist für den Milchbauer zu wenig rentabel. Eine Milchkuh muss jedes Jahr ein Kalb zur Welt bringen. Das schafft sie etwa 4-5 mal, dann ist sie meist ausgelaugt und erschöpft, gibt nicht mehr genug Milch und wird geschlachtet.

Der Videoclip, den das deutsche STERN-Magazin online aufschaltet, zeigt zwar Kälber im fernen Neuseeland, die wegen der Milchwirtschaft gequält werden. Doch auch in Deutschland sind bereits Fälle von grober Vernachlässigung und brutaler Behandlung bekannt. Unrentable männliche Kälber werden auch mal zum Sterben liegen gelassen…
Viele Schweizer gehen auch gern im benachbarten Ausland Milch einkaufen. Weil’s doch so billig ist.

http://www.stern.de/panorama/video/ins-netz-gegangen/staunen/verstoerende-bilder-aus-neuseeland–so-brutal-geht-es-in-der-milchindustrie-zu-6588516.html

Ich wohne und arbeite übrigens an einem wunderschönen Ort im Berner Seeland am Jurafuss, in der Schweiz, von der gesagt wird, sie habe das strengste Tierschutzgesetz der Welt.