Optimierst du dich noch kaputt oder bist du schon ein anständiger Mensch?

Wie wäre es wohl, die bestmögliche Variante des Menschen zu sein? Wie das gemeint ist? Sei ganz einfach ein anständiger Mensch!

Stell dir mal vor – nur so als Utopie wie in John Lennon’s Lied „Imagine“ – wie es wäre, wenn sich alle jeden Tag nur eine Frage stellen würden beim Aufstehen: Was kann ich heute Gutes tun?

Wie das gehen könnte, beschreibt der Däne Svend Brinkmann in diesem spannnden und sehr inspirierenden Interview. (Übrigens: Vergiss alle Ratgeber-Bücher!)

https://desktop.12app.ch/articles/22292542

884F839A-9B1F-4116-9335-84F295DFA35E«Selbstentfaltung darf nicht allein auf das Individuum zielen»: Svend Brinkmann, Psychologe. Foto: Helene Bagger

 

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Die 3-Minuten-Übung in Barmherzigkeit

Ich lade dich zu einem Experiment ein, zu einer Übung der Barmherzigkeit.
Es dauert etwa 3 Minuten. Entscheide danach, ob du barmherzig sein willst oder nicht.
Was genau ist Barmherzigkeit, die in Weihnachtsliedern besungene Eigenschaft menschlichen Charakters?

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Hier beginnt das Experiment:
AVENCHES, SCHWEIZ – Herbst 2017
Das will jetzt zwar niemand lesen und schon gar nicht sehen. Bald ist Weihnachten. Die Zeit der Besinnlichkeit, der Freude und der Barmherzigkeit.
Hast du den Mut, hinzuschauen, dein Herz zu öffnen, barmherzig und mildtätig zu sein?

Und: hast du das Experiment gewagt? Schau es dir an! Das ist dein Schweizer Fleisch vom Metzger deines Vertrauens… Filmmaterial (Juni-November 2017) aus einem kleinen Schweizer Schlachthof in Avenches, der seine Regionalität und das Zuliefern von Dorfmetzgereien betont. Einmal pro Woche werden dort etwa 100 Tiere getötet.
Nein, das ist sicher nicht ganz so schlimm wie in den schlimmsten Schlachthöfen der Welt, aber ist es deswegen gut?
Wichtig zu wissen: Hier sind keine Verstösse gegen das Tierschutzgesetz zu sehen! Das alles ist keine Ausnahme, sondern ROUTINE! Das bestätigen auch Metzger und Mitarbeiter. „Ja, das passiert ab und zu…“
Auch in der Schweiz geht es nicht anders, wenn es ums Töten geht: Tiere wollen aus der Todesbox flüchten, wehren sich und geraten in Panik, werden nicht richtig betäubt oder erst beim 5.Ansetzen. Auch in Schweizer Schlachthöfen ist die Todesangst der Tiere sichtbar und spürbar.
Ist es dir wirklich egal, dass das Stück Fleisch auf deinem Teller möglicherweise genau von diesem Tier kommt?

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Die herzigen Hundeföteli bekommen überall im Netz ein Like und die Welt ist in Ordnung… was sich aber tagtäglich in den Schlachthöfen abspielt, ist allein in der kleinen Schweiz jedes Jahr ein 65millionenfaches Drama…
Dürfen Sätze wie „ich kaufe nur BIO und vom Metzger, den ich kenne…“ rechtfertigen, dass für egoistische Genussgier oder aus purer Bequemlichkeit, nicht auch mal was Neues auszuprobieren, fühlende Wesen extrem leiden???
Ich ernähre mich seit über 35 Jahren vegetarisch, also ohne Produkte vom toten Tier. Seit bald 4 Jahren lebe ich vegan, also auch keine Produkte vom lebenden Tier. Fehlt mir was? Entscheide selbst!

Brücken schlagen statt Tiere schlachten

Er steigt auf BIO um und pflanzt Neues oder längst Vergessenes, aber Bewährtes an. Er nennt den Hof Tierarche. Aus dem Nutztierbetrieb der Eltern macht der Sohn einen Lebenshof.  Zweifellos werden andere zukünftige Landwirte dem Beispiel folgen, auch wenn ein paar abschätzige oder gar dumme Sprüche am Stammtisch noch das Unverständnis zum Ausdruck bringen, dass da einer die Tiere einfach leben lassen will, statt auf Kosten ihrer Würde oder ihres Lebens Geld zu verdienen.

Menschen wie Urs Marti aus Kallnach haben und machen Mut!

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Urs Marti mit Stier Luca – Foto: Raphael Moser

Hier der vollständige Bericht in der Berner Zeitung vom 21.10.2017: https://www.bernerzeitung.ch/region/bern/er-krempelt-den-hof-des-vaters-um/story/23486816

Für die 40 Rinder werden noch Patenschaften gesucht:

Diese ermöglichen den Rindern bzw. einem Rind ganz konkret, ein langes und würdevolles Leben frei von menschlichen Nutzungs-Ansprüchen.“

Der Link zur Tierarche Kallnach:

http://www.tierarche.ch/index.php/de/