I wanna marry that Banana Bread!

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Auf vielseitigen Wunsch hier nochmals das Rezept (jetzt endlich auch mit Foto) für meine Variante vom BANANA BREAD, das immer gut ankommt. (Inspiriert hat mich übrigens dieses hier auf dem super tollen Rezeptblog von Shia: http://cakeinvasion.de/bananenbrot-vegan/ )

Ich hab’s halt einfach noch etwas variiert, indem ich mit Schokostückchen ergänze. Wer jetzt denkt, na ja gut, Schokolade und dann reicht es aber auch mal mit Süssem, und das Topping muss ja vielleicht nicht mehr sein, der irrt gewaltig: genau das Erdnussbutter-Topping ist der Hammer, also unbedingt machen! Ich verspreche, das dauert auch nur 5 extra Minuten 😉

ZUTATEN FÜR DEN TEIG

2-3 reife Bananen (ca. 380 g)
100ml neutrales Öl (ich verwende Rapsöl mit Buttergeschmack von COOP) oder Margarine
80 ml Reismilch (oder andere Pflanzenmilch nach Wahl)
2 TL Vanille-Extrakt
80 g Zucker
50 g Rohrzucker
1 TL Natron, 1 EL Zitronensaft, ¼ TL Salz
190g Mehl

Ich gebe einfach alles in ein hohes Gefäss und mixe es mit dem Pürierstab vom Stabmixer. Erst am Schluss etwa 50-70g Schoko-Drops drunter mischen, dann bei 160-170 Grad 50-60 Min.backen.

Für das TOPPING
80 g Puderzucker
1½ EL Erdnussbutter
2 – 3 EL Wasser
Nach Belieben gehackte Nüsse, Pistazien oder Krokant drüber streuen. Mein Favorit ist Mandel-Krokant!

Ergänzung: Unterdessen habe ich mit diesem Rezept 3 Form-Varianten ausprobiert: Cakeform, 12 Muffins und Blechkuchen in 16 Stücke geschnitten – alles hat prima funktioniert!

Probiert es aus und Ihr werdet die Antwort wissen auf die Frage: Warum ein veganes Banana Bread? Antwort: Weil‘s halt so gut schmeckt!

Ach ja, der Titel von diesem Beitrag stammt übrigens von unserem lieben Mitbewohner John aus Irland, der auf das Banana Bread so total abfährt, dass er mal sagte: „I wanna marry this Banana Bread!“ 😂

Viel Spass beim Verlieben!

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VEGAN LOVE BITES 10/99 – OSTERN: Sündiges Fleisch!

Früher gab’s auch bei mir am Karfreitag Fisch statt Fleisch. Fisch, da ich schon lange aufgehört hatte, Fleisch zu essen. Eine Freundin und ihr Mann schafften es bei jedem gemeinsamen Essen, mich darauf anzusprechen, warum ich noch Fisch esse, das sei doch inkonsequent. Sie selber assen Fisch und Fleisch und waren demnach viel konsequenter als ich. Ich war damals noch nicht bereit und hätte es auch nicht für möglich gehalten, sogar mal ganz vegan zu leben. Tief in meinem Innersten wusste ich es aber und antwortete: Es kommt der Tag, an dem auch der Fisch von meinem Teller verschwindet. Tot war ja nämlich auch der.

Ich hab’s zwar nicht mehr so mit der Kirche, aber auch ich weiss: Eigentlich wird an Ostern das Leben, die Auferstehung gefeiert. Warum dazu tote Tiere gegessen werden sollten, ist mir unverständlich. Klar, das Opferlamm soll uns symbolisch von unseren Sünden befreien, so wie Jesus in der Passionsgeschichte für uns Menschen am Kreuz gestorben ist. Aber irgendwie scheint mir der ganze Fleischwahn an Ostern auf einem Missverständnis zu beruhen: Müssen Christen wirklich Lamm essen, um ihre Liebe zu Gott zu bezeugen??? Das ist doch genauso abwegig wie das Beten von drei Gegrüsset seist du Maria und fünf Vaterunser, um sich per Absolution von einer Sünde zu befreien.

Eine 8-jährige Schülerin aus einer Nachbarklasse hat mal gesagt: „Das ist ja nicht so schlimm, wenn ich etwas nicht gut mache. Der liebe Gott wird schon dafür sorgen, dass es wieder in Ordnung kommt.“ Nun, es mag schön und wichtig für das Seelenheil eines Kindes sein, wenn es sich nicht sorgen muss und gut behütet aufwächst. Falls dieses Mädchen jemals zu mir in meiner Klasse sein sollte, wird jedoch etwas vom Ersten, was sie von mir erfahren wird, sein, dass es eine Verantwortung gibt für das eigene Tun. Und diese Verantwortung trägt jeder Mensch selbst. Sorry. Der liebe Gott muss draussen warten.

Ich wollte und konnte die Verantwortung, dass Tiere sterben müssen, damit ich sie in Stücken auf meinem Teller wiederfinde, nicht länger tragen. Eigentlich finde ich, dass das eh kein Mensch wirklich kann. Darum wird die Drecksarbeit, das Töten von Millionen fühlenden Lebewesen, delegiert an Andere, die anonym bleiben. Und so beschloss ich vor 3 Jahren, vegan zu leben.

Ja, es gibt ein Leben nach dem Fleisch! Und es gibt auch ein Leben nach dem Fisch! Und ja, es schmeckt sündhaft gut, ist voller köstlicher Wunder, Freude an der Kreativität und ausserdem und besonders bemerkenswert, und dies nicht nur für Männer wissenswert, die jetzt nur aufgrund des Titels auf diesen Beitrag „hereingefallen“ sind: Ist euch schon mal aufgefallen, dass bloggende Veganerinnen sündhaft gut aussehen?

Nein, Veganer essen nicht nur Steine und Gras 😆

 

9/99 VEGAN LOVE BITES: Zum Fressen gern!

Was für ein Widerspruch, was für eine verlogene Doppelmoral! Kürzlich im Bieler COOP Megastore Salzhaus gesehen:

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Das Schweinchen preist sein Fleisch selber an – das gibt es sonst nur im Sexgewerbe!

Erst bringen wir unseren Kindern bei, dass sie achtsam mit Tieren umgehen und sie lieb haben sollen. Tiere werden verniedlicht und in Büchern und Filmen als liebenswert dargestellt. Kinder finden Schweinchen, Pferdchen, Küken, Häschen & Co. von Natur aus süss.

Die Spielwaren- und die Filmindustrie macht ein Milliardengeschäft.

Was Eltern ihren Kindern später  – oder im bestschlimmsten Fall schon im Babyalter in pürierter, will heissen mit absoluter Sicherheit unkenntlich gemachten Form – auf den Teller setzen, sind genau dieselben Geschöpfe, die vorher Zuneigung, Streicheleinheiten und Fürsorge erfahren sollten. Nur sollen sie jetzt so sehr geliebt werden, dass sie sogar gegessen werden: eben zum Fressen gern!

Die Fleischindustrie macht ein Milliardengeschäft.

Kinder haben ein Recht, zu wissen, woher ihr Essen kommt. In der Schule haben wir gelernt: Die Kuh gibt Milch, das Schwein gibt Fleisch. Freiwillig und einfach so, oder wie…?? Schilderungen aus dem Schlachtbetrieb sind halt nur bedingt als Gute-Nacht-Geschichte geeignet. Warum aber trauen sich die meisten Eltern nicht, ihren Kindern einfach zu erklären: „Schau mal hier, dieser Brei in der Plastikpackung, das war mal ein kleines Kälbchen. Es war noch im Babyalter, als es getötet würde. Es wurde seiner Mutter weggenommen, damit Menschen seine Milch trinken oder Käse essen können. Möchtest du das essen?“

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Es ist schöner und einfacher, den eigenen Kindern von der Idylle des Bauernhofs und freien, glücklichen Tieren zu erzählen und sie weiter zu belügen. Irgendwann ist man selbst so weit von der Wahrheit entfernt, dass die Scham zu gross wird, um den Tatsachen ins Auge zu blicken. Es wird unerträglich. Also wird es verdrängt. Das kann man auch kognitive Dissonanz nennen. Ein weltweit grassierendes Phänomen, auch unter Politikern.

Wahr ist: Tiere sterben jährlich milliardenfach für Fleisch. Allein in der Schweiz jährlich zu Millionen. Dazu gibt es keine alternativen Fakten. Zu Fleisch gibt’s allerdings etliche valable Alternativen.

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Ich koche und esse seit 3 Jahren vegan.

Mit VEGAN LOVE BITES gibt es keine Doppelmoral.

Ich liebe Tiere. Also esse ich sie nicht. Punkt.

 

VEGAN LOVE BITES 8/99: Torten, Torten, Torten…!!!

Ich habe schon immer gerne gebacken. Cakes, Brot, Zopf, Muffins, Gugelhopf, Kräpfchen… aber seit ich die beiden Backkurse bei Ursi http://www.backenmitursi.ch besucht habe, ist es um mich geschehen… ich habe innerhalb von 5 Wochen alle bisher gefühlt nicht gebackenen Torten nachgemacht, leicht abgeändert, neu erfunden… und natürlich geschlemmt wie selten… muss ich jetzt damit wieder aufhören? Ist das gefährlich?

Jedenfalls sehen die Teile gefährlich gut aus und schmecken bös gut, wie mein liebster Esser immer sagt. Und das alles OHNE EIER UND OHNE KUHMILCH-PRODUKTE! Warum keine Kuhmilch? Das könnt Ihr in meinem letzten Beitrag nachlesen…

Hier ein paar Eindrücke der unanständigsten und gefährlichsten Dinger: