Fleischwirtschaft: Die Schlachtordnung – ZEIT ONLINE mobil

Ich reblogge dies, weil ich echt geschockt bin.
Ein Horrorfilm? Nein.
Ein Krimi? Nein.
Aber ein Märchen?
Auch nicht.
Schockierend, unfassbar und schier unglaublich: die tägliche Realität in einer Gegend in Deutschland.
Wer (noch) Fleisch isst, ist aufgefordert, sich zu überlegen, wer eigentlich die Drecksarbeit macht, bis das Stück Tier auf dem Teller liegt.
Auch in der Schweiz muss es jemand tun: täglich werden hier 150’000 Tiere geschlachtet…

xclusivx fanzine: More than Music. Total Liberation.

Ich zeige dir die Straßen, sagt er, auf denen ich nachts mit dem Rad hin- und herfahre, immer nur hin und her, damit ich nicht friere. Bis morgens um halb fünf mache ich das so, sagt Emilian, dann muss ich in den Schlachthof: Puten die Brust aufschneiden, Fett herausholen. In dieser Gegend, wo die Orte Oldenburg heißen, Garrel, Essen, Visbek oder Badbergen, haben Männer wie Emilian einen Namen. Waldmenschen. Sie schlafen in Mulden unter Bäumen, ohne Dächer und ohne Schutz, sie decken sich mit Blättern zu. Sie liegen da zusammengekauert wie wilde Tiere.

„Wir haben es hier mit einer Schattenwelt zu tun, bei der die meisten wegsehen. Eine Geisterarmee haben wir erschaffen.“ So spricht ein Geistlicher über Menschen wie Emilian. Und er predigt es immer wieder, Peter Kossen, der Prälat der Kleinstadt Vechta.

http://www.zeit.de/2014/51/schlachthof-niedersachsen-fleischwirtschaft-ausbeutung-arbeiter

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