VEGAN LOVE BITES 7/99: Milchdrüsen-Sekret… äh… was??

WAS IST MILCH? Äh… also biologisch gesehen ist es so: es ist das Milchdrüsen-Sekret, das eine Mutter für Ihr Säugetier-Baby produziert, um ihm reichhaltige, wachstumsfördernde Babynahrung zu verschaffen. Das ist natürlich sehr praktisch, denn die Mutter muss das Baby nicht mal alleine lassen, da sie diese wertvolle Nahrung ja gleich bei sich hat und ihr Kind versorgen kann, ohne jagen zu gehen. Das tut eine Kuh 🐮 ja sowieso nicht, weil sie sich auch als Erwachsener ausschliesslich herbivor ernährt. Am besten mit frischem Gras und Heu.

image

CH 2014

WOHER KOMMT MILCH? Nein, nicht aus dem Supermarkt. Lese bitte den ersten Abschnitt nochmal.

WARUM GIBT EINE KUH MILCH? Äh… wie bitte? „Weil sie Gras frisst.“ (Gängige Antwort von nicht wenigen Erwachsenen, die aus purer bequemer Gewohnheit immer noch gerne Kuhmilch trinken und selber nicht genau wissen, was sie da eigentlich trinken.) Lese bitte den ersten Abschnitt nochmal. Oder hier: „Milch“ ist allgemein der Name für eine Nährflüssigkeit, die bei Säugetieren (Mammalia) von weiblichen Individuen nach einer Schwangerschaft durch Drüsen der Milchleisten über Mamillen bzw. Zitzen an Brüsten (Mammae) oder Eutern dem saugenden Nachwuchs (Säugling) als (zunächst einziges) Nahrungsmittel zur Verfügung gestellt wird.“ (Quelle: Wikipedia)

WARUM WERDEN FRAUEN BELÄCHELT, DIE IHRE BABYS LANGE STILLEN? Diese Frage kann ich nicht beantworten. Mir fällt dazu nur ein, dass es absurd, unnötig und unnatürlich ist, wenn erwachsene Menschen Babynahrung konsumieren. Dazu noch von einer anderen Tierart. Ja, wir sind auch Tiere. Säugetiere.

image

WAS ALSO IST KUH-MILCH? Genau, Babynahrung für Kuhbabies.

UND WIE IN ALLER WELT MACHE ICH MIR MEINEN LATTE MACCHIATO ODER CAPPUCCINO? Genau, mit einer der unzähligen Pflanzenmilch-Sorten! Meine Favoriten: Reis-Mandelmilch, Haselnussmilch oder Hafermilch von Karma, COOP.

Bevor ich begonnen habe, mich vegan zu ernähren, hatte genau diese Frage bei mir die absolut unbegründete Befürchtung ausgelöst, dass ich meinen morgendlichen Kaffee-im-Bett nicht mehr geniessen können würde… Ha, wie überflüssig meine Angst war! Dass auch Pflanzenmilch (vor allem Soja und Hafer) wunderbar geschäumt werden kann, ist hier zu sehen:

image

UND WIE BACKST DU KUCHEN UND TORTEN OHNE BUTTER? Das ist eine andere Frage! Die wird im nächsten Beitrag beantwortet… 😋🍰

 

Werbeanzeigen

VEGAN LOVE BITES 6/99: Hiiiilfeee, ich bin süchtig!

Hach, ich bin ja so total aufgeregt und happy 😊. Aber auch verzweifelt und in grosser Sorge 😰! Wie das möglich ist?

Seit den beiden Backkursen bei Ursi habe ich alle paar Tage etwas aus ihrer absolut köstlichen, einfach nachzubackenden Rezept-Kollektion umgesetzt und meinen Liebsten vorgesetzt. Die Begeisterung ist jedes Mal gross und die Tortenplatte oder Keksdose innert kürzester Zeit leer. So weit so gut: Wir stürzen uns jeweils auf diese herrlichen Torten-Kreationen – die ich mittlerweile auch mutig selbst variiere und ergänze – und schlemmen dann, was das Zeug hält.

Aber so kann das doch nicht weiter gehen… ich muss damit aufhören… sonst werden wir alle dick… ja, vegan macht dick! Vegan ist so super lecker, dass ich damit weder abnehmen kann – was ich ja gar nicht will – noch damit aufhören kann… ich befürchte, ich bin süchtig!

Meine neuste Kreation ist eigentlich aus einem Backfehler entstanden: Für meine letzte Torte (eine Japonais-Torte) habe ich aus Versehen die doppelte benötigte Masse für das Haselnuss-Biscuit vorbereitet. So habe ich dann halt aus reiner, selbstloser no food-waste-Manier die restliche Masse zwei Tage später zu eben dieser Eigenkreation verbacken:

img_1436

Unten eine Schicht Haselnuss-Biscuit, dann mit Himbeer-Rahm bestreichen, wieder Biscuit drauf, dann mit Gianduja bestreichen und mit Schokostreuseln zudecken. Erst seit dem Torten-Backkurs weiss ich übrigens, dass ein Biscuit ohne Eier, dafür mit Kohlensäure-haltigem Mineralwasser super luftig und locker gelingt und fantastisch schmeckt – danke Ursi! 🌸🍰 http://www.backenmitursi.ch

Ein Valentinsherz aus Marzipan darf natürlich auch nicht fehlen. img_1431

img_0947

Wobei das noch gar nicht die richtige Valentins-Torte war. Dafür hab ich ja noch 2 Tage Zeit… da fällt mir schon was ein… oh Schreck, alle 3 Tage eine Torte… ist das nicht ein wenig extrem?

Ja, VEGAN IST EXTREM! Extrem lecker, wie ich wieder mal selber erleben durfte. 😄

VEGAN LOVE BITES 5/99: Kein Bullshit – Hupf mal anders!

Heute ist ein Glückstag für alle, die sehnsüchtig auf das Rezept von diesem salzigen Gugelhopf warten, den ich fürs HIGH TEA-Kochtreffen Ende Dezember 2016 gebacken habe!

img_0755

Ursprünglich ist dieser Apéro-Gugelhopf inspiriert von einem Rezept aus der COOP-Zeitung. Ich habe ihn einfach veganisiert und er stösst allerseits auf grosse Begeisterung. Konkret heisst das, dass ich nur die Fleischwürfel mit Oliven ersetze und Reismilch statt Kuhmilch verwende. Ah nein, etwas habe ich vergessen: ich verwende Prosecco statt Weisswein, weil die Kohlensäure das Ganze noch viel luftiger macht! Wer etwas übertreiben will, kann es auch mit Champagner machen, schmeckt natürlich auch wunderbar!

img_0941

img_0942

Gestern habe ich in einem veganen Forum – offensichtlich von einem Troll – gelesen: „Mir schmecken vegane Kuchen nicht. Ich mag einfach keine Kuchen, in denen keine Eier und keine Butter drin sind. Das müsst Ihr (Veganer) so hinnehmen und akzeptieren…“

Das ist Schubladen-Denken, pure Provokation voller Vorurteile, Engstirnigkeit, Bequemlichkeit oder Ignoranz, um nicht zu sagen „Bullshit“. Ich habe in den vergangenen Monaten mit Vleischkräpfchen über Baiser, Schoko-Mousse, verschiedenste Torten 🍰, eben diesen Gugelhopf, falschen Eiersalat und vieles mehr immer wieder auch sehr kritische Leute überzeugt, dass veganes Essen total lecker ist. Wenn es nicht schmeckt, ist es schlecht gekocht. So einfach ist das. Punkt.

Viel Spass beim Nachbacken und lässt es euch schmecken! Der Gugel ist jeweils in kürzester Zeit weggehupft… 😉

62f5049c-47f0-4e13-8b3a-3e857b65befe-medium

VEGAN LOVE BITES 3/99: krass!

Es ist ein Wunder geschehen! Es ist absolut fantastisch und ich bin ein bisschen stolz, dass ich dieses Wunder nun auch auslösen kann… Aber der Reihe nach…

Die Vorstellung, vegan zu essen, ruft bei mir heute andere Bilder und Assoziationen hervor als vor 3 Jahren, als ich beschlossen hatte, meinen Wahrnehmungszustand zu erweitern. Meine grösste Sorge war damals, dass ich meinen geliebten morgendlichen Latte Macchiato nicht mehr trinken könnte, weil da ja Milch drin ist. Dass es mehrere Dutzend Sorten Pflanzenmilch gibt, von denen mittlerweile wechselweise Mandel-, Reis-, Hafer-, Soja- oder Haselnussmilch mein Favorit ist, wusste ich vor 3 Jahren noch nicht. Heute ist es total normal und beim Einkaufen und Zubereiten mit Null Mehraufwand verbunden, einfach einen veganen LATTE MACCHIATO zu trinken.

68235145-f4f3-4063-9f7c-af6391789637

Später kamen Spagetti Volognese, Tiramisu, Pizza, Zopf, pflanzlicher Käse, Cake, Kuchen, Torten, Lasagne, Rührtofu u.v.a. mehr dazu. Es blieb für mich vor allem ein Produkt übrig, von dem ich bis vor kurzem überzeugt war, dass es unmöglich ist, dass es vegan gelingt, also gut aussieht und gut schmeckt: die Meringue – oder für die nicht schweizerischen 🇨🇭 Lesenden hier Baiser. Ich war überzeugt, dass ein paar extreme Veganer in ihrem radikalen Eifer Filme über youtube verbreiten, in denen suggeriert wird, dass es möglich ist, Baiser ohne Zugabe von Hühner-Eiweiss herzustellen, um zu vertuschen, dass man als Veganerin eben doch auf so vieles verzichten muss. Ich hab zweimal versucht, es nachzumachen und das Resultat war ein totaler Flop. Ich war mir danach absolut sicher, dass das einfach nicht geht. Punkt. Finde dich damit ab.

Nun habe ich vor 2 Wochen diesen wunderbaren Backkurs zum Thema Aquafaba (Kichererbsenwasser) bei Ursi Lüthy besucht.

http://www.backenmitursi.ch

Das alles haben wir da in nur 4 Stunden gelernt, gemacht und auch gegessen (numnumnum…!): Vacherin Meringue Glacé, Schoggimousse, Beerenmousse, Schokoküsse, Japonais und…

… ja, du hast das auf dem letzten Foto richtig gesehen: das sind Meringues! Und die sind wirklich unglaublich einfach zu machen.

Und jetzt frage ich mich Folgendes: Warum ändern die meisten Menschen ihre Ess-Gewohnheiten zu Gunsten der Tiere und der Umwelt auch dann nicht, wenn es ganz einfach umsetzbar wäre? Ich meine, wenn du rennen willst wie Usain Bolt, Fussball spielen wie Lionel Messi oder Klavier spielen wie Hélène Grimaud, dann kannst du dich noch so anstrengen und abmühen, du wirst deren Level mit grösster Wahrscheinlichkeit zu Lebzeiten nicht erreichen. Heulst du deswegen rum? Würdest du dich rechtfertigen wollen, warum du nicht so gut bist wie diese Ausnahmetalente? Nein. Du findest dich ganz einfach damit ab,  dass sie besser sind als du.

Aber wie ist es nun mit einer Veganerin in deiner Gegenwart, die dir vermittelt, dass sie dir ethisch überlegen ist, weil sie mit ihrer Ernährung mehr gegen das Leid der Tiere und mehr für die Umwelt tut als du, dass sie also in einem bestimmten Bereich besser ist als du? Du verteidigst dein Verhalten, dein Unvermögen, es ihr gleich zu tun. Du wirst wahlweise aggressiv gegen diese Person oder versuchst, sie schlecht oder lächerlich zu machen. Oder du zeigst immerhin Wertschätzung und sagst,  dass du das toll findest, du das aber selber unmöglich könntest. Warum eigentlich nicht? Du hättest genauso wie sie die Möglichkeit und zweifellos auch die Fähigkeit, es ihr gleich zu tun. Du müsstest nur wollen.

Es ist nun mal einfacher, von etwas zu träumen, das man unmöglich umsetzen kann, als etwas umzusetzen, das man tatsächlich könnte, wenn man nur bereit wäre, eine kleine Anstrengung zu unternehmen, nämlich eine Gewohnheit zu ändern.

img_0923

Und so werden weiterhin jährlich über 60 Millionen leidensfähige Tiere in der Schweiz geschlachtet, damit Fleischesser an ihrer Gewohnheit festhalten können, „nur ganz selten Fleisch zu essen und wenn, dann nur BIO und von guter Qualität“. Und das Klima geht den Bach runter, die Ressourcen werden weiter verschwendet, indem etwa für die Produktion von 1kg Rindfleisch nahezu 20’000 Liter Wasser verbraucht werden etc. bla bla bla… Wenn du deine Gewohnheiten nicht ändern willst, dann interessiert dich das eh alles nicht. Hauptsache, du kannst kochen und essen wie bisher.

Ach ja, das Schokoladen-Mousse aus dem Backkurs mit Ursi Lüthy schmeckt schlicht fantastisch, hat nur 3 Zutaten und ist in 15 Minuten gezaubert. Ich hab’s hier auf Blätterteigböden verteilt und mit frischen Mangoschnitzen garniert… himmlisch!

Optionen, die ich auch mag: Sojarahm statt Aquafaba und 1 EL Cognac oder Whisky unterrühren… 😋

img_0922

23/27 warum vegan? Weil ich nicht bewusstlos sein will!

Manchmal passieren an einem einzigen Wochenende ganz viele wunderbare Dinge. Und diese Dinge hätte ich nicht erlebt, wenn ich nicht vegan leben würde – jedenfalls nicht bewusst.

Buddha soll mal gefragt worden sein, ob er Gott oder Mensch sei. Er antwortete: Weder noch. Ich bin bloss ein Erwachter und Ihr anderen schlaft alle noch.

Ich will jetzt nicht überheblich sein und behaupten, alle nicht vegan lebenden Menschen schlafen noch. Zweifellos ist das Bewusstsein bei Fleischessern anders als bei Menschen, die bewusst keine aus Tieren gewonnene Nahrung essen. Was ist eigentlich das Gegenteil von bewusst? Vielleicht bewusstlos?! – Bewusstlos an allem vorbei leben, das will ich definitiv nicht! Ich will die Energie des Lebens, die Freude an allem Schönen, die Lust, Neues zu entdecken und die Begeisterung fürs Essen ganz bewusst auskosten und nicht zufällig, beiläufig und unbewusst meinen Magen füllen.

Ich lebe seit gut zweieinhalb Jahren vegan. Nein, am Anfang war es nicht einfach und ich wusste selber noch gar nicht, ob ich das auch wirklich kann. Vegan kochen und backen ist wie eine Sprache lernen: zuerst ist alles neu und fremd und du hast keine Ahnung, wo du anfangen sollst. Du kennst ein paar Wörter und Phrasen, aber es fehlen dir ganz viele wichtige Begriffe, um etwas Vernünftiges zu formulieren. Dann entdeckst du Wörter, von denen du noch nie gehört hast oder gemeint hast, sie seien unaussprechlich.

Mit der Zeit kannst du zwar Sätze bauen, aber sie sind nicht wirklich gut. Mit Neugier, Geduld und Motivation erweiterst du deinen Wortschatz und wirst mutig, erfinderisch und redest auch mal einfach drauf los. Denn du weisst ja genau, warum du diese Sprache lernen willst. Und auch alle, die dich wahlweise ungläubig oder bemitleidend fragen, warum du das machst, denn sie könnten das nie, wissen zweifellos unterdessen, dass veganes Leben gut ist für deine Gesundheit, die Umwelt und die Tiere.

image

Und ja: jedes Schnitzel oder jede Schinkenscheibe weniger auf dem Teller ist ein zufriedenes Schweinelächeln!

image
Du fragst natürlich auch andere, die diese Sprache lernen oder sie schon länger sprechen, wie sie es machen. Und du merkst erfreut, dass es mehr sind als du geglaubt hast, die Erfahrung haben mit veganen Rezepten. Nach gut einem Jahr kannst du ganze Geschichten erzählen und einige finden deine Geschichten jetzt schon ziemlich gut.

Und plötzlich ist es so, dass andere von dir wissen wollen, wie du es machst, dass es gelingt. Denn sie können es fast nicht glauben, dass eine Geschichte in dieser fremdem Sprache so spannend, wunderbar, entspannt und unkompliziert sein kann. Und natürlich gewaltfrei!

1. Spannend ist es zweifellos, da ich wirklich jede Woche etwas Neues entdecke und ausprobiere, sei es im Verkaufssortiment oder beim Rezepte testen.
2. Wunderbar ist das Gefühl, wenn ich Komplimente bekomme, z.B. für meine Lebkuchen-Muffins, und das Erstaunen darüber, dass diese wirklich ohne Eier und Butter so lecker schmecken können 😋 (Das Rezept folgt im nächsten Beitrag 😉

img_0795

3. Entspannt ist das Einkaufen im Supermarkt: ich brauche nur noch etwa 1/3 der Zeit, um alles zu finden, was auf meiner Liste steht. Nein, ganz und gar nicht, weil die Auswahl kleiner geworden wäre. Im Gegenteil! Ich habe so viele neue Produkte entdeckt, an denen ich früher mit dem Einkaufswagen einfach vorbei gerauscht bin, weil ich nicht wusste, wie vielseitig, lecker und einfach sie zu verarbeiten sind. Kühlregale mit tierischen Produkten links liegen zu lassen ist eine echte Vereinfachung des Einkaufens.

4.Unkompliziert: Ja, auch in der veganen Küche gibt es genauso viele schnelle Rezepte wie in anderen Kochrichtungen. Ich entscheide mich selber, ob ich in 15 Minuten eine Ingwer-Karotten-Suppe oder in 1 Stunde einen Linsenbraten zubereite.
5. Gewaltfrei? OK, dass beim Fleisch nur noch die Verpackung aufgeschlitzt werden muss und nicht die Kehle des Tiers, ist jedem Fleischesser an sich klar. Wird halt einfach verdrängt. Logisch, sonst könnte man das tote Tierteil nicht mehr mit gutem Gewissen essen. Heute weiss jede/r, wie es bei Mastbetrieben zu und her geht und was im Schlachthof abgeht, ist auch nicht totstreicheln.

image

Dass für Milchprodukte auch Tiere sterben, war mir selber auch lange nicht klar. Obwohl auch da die Zusammenhänge logisch sind. Logischer geht’s fast nicht mehr: Mutter hat Baby = Mutter gibt Milch. Mutter hat kein Baby = Mutter gibt keine Milch. Kürzlich fragte mich eine Kollegin, ob ich Kuhmilch nicht vertrage, weil sie neben mir stand und sah, dass ich mir Mandelmilch in den Kaffee goss. Meine Antwort: Ich hab kein Problem mit Kuhmilch. Aber die Kälber haben ein Problem, wenn ich ihre Milch trinke.

image

Bist du ein Kalb? Ist deine Mutter eine Kuh?

Ich bin gerne vegan. Für mich ist es kein Verzicht, sondern ein Glücksgefühl und grosser Gewinn.

Über die wunderbaren Dinge, die mir im Verlauf der vergangenen Woche passiert sind, schreibe ich im nächsten Beitrag…

warum vegan? 16/27

image💓🐮Ich nenne sie DIE HEILIGE JOHANNA DER SCHLACHTHÖFE:
Das ist Johanna.
Johanna, die am 05.07. im Schlachthof Kaiserslautern in der Tötungsbox stand.
Johanna, die den Tod roch und hörte.
Johanna, die um ihr Leben rannte und 4 Wochen lang in unwegsamem Waldgebiet sich und ihr ungeborenes Kälbchen vor dem sicheren Tod bewahrte.
Johanna, die ein ungeborenes Kalb in sich trug, welches qualvoll 20 Minuten lang erstickt wäre, wenn ihre Mutter getötet worden wäre.
Johanna, die Gefühle hat. Und nur, weil viele Menschen ihre Sprache nicht verstehen, minderwertig ist.
Johanna wurde vom Tierschutzverein Rüsselheim e.V. gerettet.
Johanna ist nun stolze Kuh-Mutter und darf ihr Kalb auf Lebenszeit behalten.
Johanna steht stellvertretend für Millionen anderer sog. Nutztiere. Weil Menschen Tierprodukte essen und trinken wollen.
Ich will das nicht unterstützen. Darum lebe ich vegan.

 

13/27 warum vegan?

Eigentlich finde ich, dass ich schon mehr als genug Gründe aufgezeigt habe, warum vegan zu leben Sinn macht, für die Welt, für die Tiere, für meine Gesundheit.

Da wir nun sozusagen fast in der Mitte der Begründungen ankommen, möchte ich hier einen Punkt ansprechen, den Veganerinnen so oft zu hören bekommen: Veganer sind lustfeindlich und haben ja gar keinen Spass mehr am Leben.

Nun, es ist tatsächlich so, dass es mir absolut keinen Spass macht, die Bilder und Dokus von verängstigten, gequälten, eingepferchten, verletzten und getöteten Tieren zu sehen und hinterher einem Fleischesser meine „Toleranz“ für seine Lebensweise nach dem Motto „es schmeckt halt“ mit einem Lächeln zu quittieren.

Was aber wirklich nur ein Gerücht unter Omnis ist, ist dass Veganer keinen Humor haben. Ich bin ja persönlich der Meinung, wer den Humor verliert, der hat eh verloren. Ja, ich finde, das gilt trotz dem todernsten Thema auch für Veganer.

Darum hab ich beschlossen, eine neue Rubrik zu öffnen: VEGANER HUMOR. Hier der erste Beitrag dazu: